Samstag, 29. November 2014

Wissenswertes!.....1.Haiku Anleitung!...................


Haiku -Anleitung

Das Haiku ist konkret und gegenwärtig.Es drückt fast immer ein beobachtbares Geschehen oder ein sinnhaftes Erleben des Augenblicks aus.
Gedanken oder Vorstellungen oder allgemeine zeitlose Betrachtungen werden im Haiku kaum thematisiert.
Haiku konzentrieren sich also auf Wahrnehmungen einer übersehbaren Zeiteinheit,nicht aber auf Fantasien.
Wenn gelegentlich von Vergangenheit oder Zukunft die Rede ist oder  reflektiert wird,vergegenwärtigt sich dies am konkreten Ort und in einer bestimmbaren Zeit.

Das gelungene Haiku sagt nicht alles.Die Offenheit der Bilder,ihr Nachklang und der Verzicht des Verfassers auf Deutungen und Reflexionen,schaffen Raum für die Assoziationen des Lesers.
Kürze , Konkretheit,Gegenwärtigkeit und Offenheit,das also sind die wichtigsten Merkmal des Haiku.

Das traditionelle Haiku  besteht aus 5,7,5, Silben,jede Zeile umfasst eine Sinneinheit,
nach der ersten oder zweiten Zeile erfolgt eine Zäsur.

das Gegenwart -Haiku ist nicht gebunden ,es umfasst alle Themen des täglichen
Leben,einschließlich Natur- Traum-und Gedankenwelt.

das innovative Haiku spielt mit Form und Inhalt.Es kann aus zwei,drei oder vier 
Zeilen bestehen und hat keine festgesetzte Silbenzahl. 

Haiga ist eine Form der visuellen Kunst bei der Text und Bild auf einer gemeinsamen Unterlage kombiniert werden.Haiku und Bild in einem Haiga sollen gleichberechtigt dargestellt und wirken
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Wissenswertes........Hühnergötter!

Hühnergötter



„Hühnergott“ der Name ist bis heute
nicht geklärt. Auch unsere Großeltern sammelten schon Lochsteine.
Der Glaube machte sich breit, dass ein Hühnergott durch seine 
außergewöhnliche Naturerscheinung dem Menschen Glück bringe,
weil er geheimnisvolle Kräfte besitze. Bedingung ist aber,
dass das Loch auf natürlichem Weg entstanden ist.
Man sagt, dass die Krimtataren glaubten, dass ein solcher Stein
mit einem Faden an die Hühnerstange gehängt, das Hühnervolk
zu einer besseren Legetätigkeit ansporne.

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