entdeckt bei Uwe
07.09.2026
Ein warmer Abschied
Ein
warmer Abschied Der
Wind zieht leise durch das Talund
flüstert von vergang’nen Tagen,das
Sonnenlicht wird langsam schmal,die
Schwalben weite Reisen wagen. Ein
letzter Strahl aus purem Goldliegt
weich auf müden Wiesen.Der
Sommer hat sein Glück gezollt,dies
durften wir genießen. Ein
erstes Blatt am großen Baumfärbt
leuchtend sich in sanftem Rot,der
warme Tag wird nun zum Traum,den
uns die Sonne einmal bot. Noch
küsst sie warm das Stoppelfeldbevor
der Nebel sacht erwacht.Ein
gold’ner Abschied von der Welt,eh
uns der Herbst entgegenlacht. Wir
lassen los, was uns beglückt,und
danken für das helle Licht.Bis
uns die nächste Pracht entzückt,wenn
Purpurglanz dann zu uns spricht. ©
Birgit Klingebeil [09/2026]
06.09.2026
Bei Uwe entdeckt
Morgenreif
Glitzernde FantasienAus den Rosentränen Gefrorener Odem der NachtBibbern+++ Morgenrot
Räkelnder SchlafHerzblut der TräumeDie Nacht hat verlorenErwacht!+++ Morgentau
Gesammelte TräumeIn Tropfen eingefangenIch küsse Dich wachGlücksperlen
U.W. © 31.10.2008
Glitzernde Fantasien
Räkelnder Schlaf
Gesammelte Träume
05.09.2026
Herbstzeit...Haiku
Haiku
Herbstreise durch die Natur Zwischen den Blättern die wie in
Farben brennen tanzt
einsam der Wind.** Und der Himmel weint seine
Tränen wischt er fort zieht
langsam nordwärts **Die Bäume flüsternwiegen sich
im gold'nen Kleidein Vogel singt noch **Am Wegesrande ruht still
die alte Eicheversunken träumend** Die Erde duftet Vermächtnissen von Jahren in ihr
verborgen ** die Kälte
spüren und Herzen
sanft berührenmit Hoffnung im Blick
S.K. 5.9.26
Mit Mut
Mit
Mut wird alles gutEs
knackt das Knie, der Rücken spannt,oft
ist der Brillenplatz dir unbekannt.Was
früher leicht zu händeln ging,ist
heute meist ein schweres Ding. Die
Jugend flieht, das Haar wird grau,nicht
alles weiß man mehr genau.Doch
wer verzagt, hat schon gefehlt,weil
jede Falte vom Leben erzählt. Es
braucht viel Mut, um jedes Jahr,zu
nehmen, wie's halt eben war.Wer
tapfer durch die Jahre geht,und
stolz zu seinen Mängeln steht, der
lacht dem Alter ins Gesicht,denn
bange machen gilt hier nicht.Man
altert laut und man altert frei,doch
Feiglinge sind nicht dabei! ©
Birgit Klingebeil [2026]
04.09.2026
Im Traumreich
Im
Traumreich Die
Welt da draußen lärmt und eilt,sie
fordert Zeit, sie fordert Schritt.Doch
wer im Reich der Träume weilt,nimmt
diese laute Welt nicht mit. Ein
zarter Vorhang fällt aus Licht,die
graue Pflicht verblasst im Nu.Was
gestern war, das zählt hier nicht,ich
schließ' nur sanft die Augen zu. Der
Geist entflieht dem engen Raum,kein
Seil, kein Netz, das ihn noch hält.Es
webt sich Traum an bunten Traum,verweil
ich stumm in dieser Welt. Doch
reißt der Tag mich jäh zurück,der
Vorhang hebt sich, hell und kühl.Es
bleibt ein kleiner Rest vom Glück,voll
tiefer Sehnsucht und Gefühl. ©
Birgit Klingebeil [08/2026]
03.09.2026
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