entdeckt bei Uwe
10.09.2026
Lebe dein Leben
Lebe dein Leben Ein Windhauch flüstert der Himmel schweigt ein Herzschlag pocht die Zeit sich zeigt. Der Regen singt ein Lied der Nacht der Mond erzählt von stiller Pracht. Die Seele sucht im Sternenlicht im Dunkeln nochden Augenblick. Erinnere dich das Leben ruft im Morgengraudas Glück dich sucht9.9.26
Ein starkes Ich
Ein
starkes Ich Der
Sturm mag heulen, wild und laut,der
Wind an deinen Mauern zerren,doch
wer auf seine Stärke vertraut,den
können keine Ängste sperren. Es
bricht das Holz, das starr und alt,es
reißt das Seil unter der Last,doch
deine Seele sucht sich Halt,in
dem, was du im Herzen hast Du
bist wie Schilf im tiefen Moor,das
sich im harten Winde biegt,doch
richtest du dich stets empor,bis
deine Kraft am Ende siegt. Nichts
auf der Welt wirft dich zurück,kein
Dunkel raubt dir dein Gesicht.In
jedem Splitter wohnt ein Glück,du
beugst dich wohl, doch ...brichst
du nicht.©
Birgit Klingebeil [2026]
09.09.2026
Ruhestand
Knackiger
Ruhestand
Wie
sehr hab’ ich mich auf die Rente gefreut,
auf
Freiheit von Zwängen und Endlosigkeit!
Ein
neuer Abschnitt, so dacht’ ich mir froh,
mit
Zeit für die Lieben, viel Schönes und so.
Doch
ist diese Umstellung wirklich enorm,
der Körper
gerät völlig und ganz aus der Form.
Was
früher mal flink und mal eben gelang,
wird
heute zum mühsamen Hindernisgang.
Im
Rücken da zwickt es, die Knie spielen verrückt,
vom
Bücken bin ich nicht gerade beglückt.
Schwere
Beine, bereits beim Aufsteh’n am Morgen
die
Puste wird knapp, das macht mir schon Sorgen.
Soll
ich etwa doch wieder die Arbeit rocken?
Nur
weil mir das Turnen den Atem lässt stocken?
Dort
hab ich mich wahrlich mehr noch bewegt,
also
- wird der Fokus auf „Walking“ gelegt!
Es
sind nur die Pausen, die Trägheit im Blut,
drum
tut mir Elan und auch Ausdauer gut.
Dem
Schlendrian wird jetzt der Kampf angesagt,
damit
mir der Ruhestand auch richtig behagt!
©
Birgit Klingebeil [2023/2026]
Knackiger
Ruhestand
Wie
sehr hab’ ich mich auf die Rente gefreut,
auf
Freiheit von Zwängen und Endlosigkeit!
Ein
neuer Abschnitt, so dacht’ ich mir froh,
mit
Zeit für die Lieben, viel Schönes und so.
Doch
ist diese Umstellung wirklich enorm,
der Körper
gerät völlig und ganz aus der Form.
Was
früher mal flink und mal eben gelang,
wird
heute zum mühsamen Hindernisgang.
Im
Rücken da zwickt es, die Knie spielen verrückt,
vom
Bücken bin ich nicht gerade beglückt.
Schwere
Beine, bereits beim Aufsteh’n am Morgen
die
Puste wird knapp, das macht mir schon Sorgen.
Soll
ich etwa doch wieder die Arbeit rocken?
Nur
weil mir das Turnen den Atem lässt stocken?
Dort
hab ich mich wahrlich mehr noch bewegt,
also
- wird der Fokus auf „Walking“ gelegt!
Es
sind nur die Pausen, die Trägheit im Blut,
drum
tut mir Elan und auch Ausdauer gut.
Dem
Schlendrian wird jetzt der Kampf angesagt,
damit
mir der Ruhestand auch richtig behagt!
©
Birgit Klingebeil [2023/2026]
08.09.2026
Goldene Zeit
Eine
goldene Zeit An
jedem Spalier reift schon der Wein,denn
jubelnd zieht der Herbst nun einSchnell
nimmt den Pinsel er zur Hand und
bemalt im Nu das ganze Land.
Aus
Grün wird jetzt ein Sonnengelb,das
strahlt hinauf zum Himmelszelt.Ein sattes
Rot, ein warmes Braun,schau'n
froh über den Gartenzaun! Der
Wind, er pfeift ein freches Lied,das
über Stoppelfelder singend zieht.Wild
wirbelt er Blätter durch die Luft,umweht
uns mit süßem Apfelduft. Farbenfroh
steigt ein Drachen empor,schwebt
weit über dem Scheunentor,tanzt
fröhlich im wilden Wolkenmeerund
schaut vergnügt von oben her.~~~~~Bricht
nun die gold’ne Herbstzeit an,schlägt
uns ihr Zauber in seinen Bann. ©
Birgit Klingebeil [2026]
und
bemalt im Nu das ganze Land.
Aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb,
07.09.2026
Ein warmer Abschied
Ein
warmer Abschied Der
Wind zieht leise durch das Talund
flüstert von vergang’nen Tagen,das
Sonnenlicht wird langsam schmal,die
Schwalben weite Reisen wagen. Ein
letzter Strahl aus purem Goldliegt
weich auf müden Wiesen.Der
Sommer hat sein Glück gezollt,dies
durften wir genießen. Ein
erstes Blatt am großen Baumfärbt
leuchtend sich in sanftem Rot,der
warme Tag wird nun zum Traum,den
uns die Sonne einmal bot. Noch
küsst sie warm das Stoppelfeldbevor
der Nebel sacht erwacht.Ein
gold’ner Abschied von der Welt,eh
uns der Herbst entgegenlacht. Wir
lassen los, was uns beglückt,und
danken für das helle Licht.Bis
uns die nächste Pracht entzückt,wenn
Purpurglanz dann zu uns spricht. ©
Birgit Klingebeil [09/2026]
06.09.2026
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