02.09.2026

Vertrauen

 

Vertrauen
 
Eine Brücke aus Fragen
über Täler gespannt
flüstert die Hoffnung
die den Weg hat erkannt. 
  
In der Dunkelheit
flackert ein einsamer Stern
Fragende Herzen
Vertrauen so fern
 
Wenn die Zweifel verstummen
die Zeit sich erhebt
Fragen aus Mut
durch die Seele schwebt.
    
Ein Lächeln durchbricht
die Mauer der Zeit
das Vertrauen wächst
für die Ewigkeit.

©Sieghild Krieter1.9.26

Eine Frage ,schreibe ich so undeutlich, dass man nichts versteht?

 

Meine  Frage an euch.

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Ich habe ein Haiku mit Bild
und mit Text, in einem Forum gepostet.


Ist das unverständlich?


 

Haiku

Sonnenanbeter
Aus der Dunkelheit erwacht
Auf dem Weg zum Licht.
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Da kam die Frage von einer Person:

Verstehe ich nicht. Was sollen
Mir die drei Zeilen sagen?

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Ich schrieb, u a, dass ein Haiku eine Japanische Kurzfassung sei und sich auf das Wesentliche bezieht.
Nebenbei bemerkt hatte mich diese Person schon einmal sprachlos gemacht.
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Inmitten der alten Bäume
wo Sonnenstrahlen sanft noch Laub erhellen
Vögel mutig in den Himmel steigen
spürt man Freiheit die niemals vergeht
ein Herzschlag der immer sich regt.
''''
Da kam die Frage von der Person:
Wer schlägt denn die Flügel ?

'''
Man löschte eigene Kommentare
und legte sie ins Unsichtbare
um sie dann eilig zu verwischen
und holt sich so ein reines
 Gewissen
###

Freude


 

Stille




 

01.09.2026

Haiku

 


Ohne Sonnenschein
knarren und rasseln Äste
und nur der Wind seufzt

Am Firmament

 


31.08.2026

Wolkenreich

 Wolkenreich ist der Himmel
 
Im Wolkenreich, wo Träume schweben
tanzt das Licht im sanften Reigen.
 
Weiß wie Federn Wolken fliegen
lassen sich am Himmel wiegen.
 
Im Himmelreich der Wolkenflüge
erblüht ein Sternenlicht zum Tanz.
 
So hoffen Herzen die noch flimmern
im Wolkenreich sich zu vereinen.
 
Denn selbst im nächtlich Sternenschimmern
lebt Liebe ewiglich -
für immer.



 


Erinnerung

 

Erinnerung
– Das bewachte Gestern –
Im Garten der verblassten Zeit,
steht er im stillen, warmen Kleid.
Ein Geist, der niemals von da weicht
und uns so manches Mal erreicht.
 
Die Erinnerung, so stark und rein,
schließt unser ganzes Wesen ein.
Sie hält das Licht vergang’ner Tage,
gibt Antwort auf die stumme Frage.
 
Was wir verloren, bleibt bewahrt,
auf unserer langen Lebensfahrt.
Sie schützt den Schmerz und hütet Glück
und bringt den Augenblick zu uns zurück.
 
Sie warnt uns vor dem tiefen Fall,
hört der Erfahrung leisen Schall.
So bleibt das Gestern stets bewacht –
vom treuen Wächter der Gedankenmacht.
 
© Birgit Klingebeil [2026]

30.08.2026

Herzwege

 Der weite Weg zum Herzen
 
In der Ferne singt ein leises Lied,
ein Flüstern, das zur Seele zieht.
 
Der Wind erzählt von vielen Tagen
wo Herzen frei und froh geschlagen.
 
Und durch das sanfte Licht der Sterne,
leuchtet ein Pfad in weiter Ferne.
 
Das Herz, als Wächter, still und weise,
führt uns auf eine neue Reise.
 
Und wenn der Himmel sich erhellt,
wird Liebe dir ins Herz gestellt,

Zuversicht

 

Zuversicht
Traurigkeit – sie drückt mich nieder;
ich hoff', bald scheint die Sonne wieder.
Doch noch fließen Tränen ab und an,
die ich zurück nicht halten kann.
 
Schatten legen sich aufs Herz,
und jeder Atemzug bringt Schmerz.
Die Stille hüllt mich lastend ein;
ich fühl' mich einsam und allein.
 
Graue Wolken zieh'n vorbei,
doch irgendwann da bin ich wieder frei.
In der Dunkelheit erscheint ein Licht,
das die Nacht am Ende bricht.
 
© Birgit Klingebeil [05/2026]

29.08.2026

Elfchen Traum


 

Leben

Die Kunst, zu leben
 
Die Kunst, zu leben, liegt im Moment,
im stillen Licht, das sanft nur brennt.
 
Es ist kein Weg nach starrem Plan,
kein blindes Rennen in der Bahn.
 
Es heißt zu verweilen, hinzuschauen,
dem eigenen Rhythmus zu vertrauen.
 
Das Große oft im Kleinen sehen
und stürmische Zeiten überstehen.
 
In stetigem Wandel ruht die Kraft,
die sanft den bunten Alltag schafft.
 
Ein Lächeln in das Grau gestellt,
erhellt sogleich die ganze Welt.
 
Aus jedem Tag ein Bild zu weben.
Das ist sie wohl: Die Kunst, zu leben.
 
© Birgit Klingebeil [2026] 


28.08.2026

Herbstliches

 

Der Tanz der fallenden Blätter
 
Die Bäume träumen, ihre Blätter singen—
  ein Flüstern, und Rascheln, im Wind erklingen
 
In der Ferne ein Gruß des abendlichen Lichts,
  ein Glühen, das den Schatten sanft zerbricht.
 
Wo einst Sommer war, liegt eine Ernte aus Träumen,
  verstreut auf Feldern und tieferen Räumen.
 
Ein Duft von reifen Äpfeln, schwer und süß,
  weht in der Luft, die fruchtig grüßt.
 
sieh, wie die Blätter fallen,
wir retten sie nicht.
 
  Denn in jedem Blatt, das zur Erde kehrt,
  ist eine Liebe verborgen die ewig währt