18.10.2026
Momentaufnahme
MomentaufnahmeDie
Stille in den Räumen,sie
legt sich schwer auf mich.Ich
sitze hier beim Kaffee,und
draußen ändert sich die
Welt in schnellen Schritten,doch
bei mir da bleibt es leer;das
Telefon steht schweigend,als
gäb's mich gar nicht mehr. Ich
geh' durch meine Zimmerund
die Bilder an der Wanderzählen
von den Zeiten,als
ich noch Rückhalt fand. Jetzt
fühle ich mich einsam,verlassen
und allein.Soll
das für meine Zukunftnun
mein Begleiter sein? Der
Tag zieht träge weiter,die
Stunden, sie vergeh'n.Ich
wünsche mir so sehnlich,meine
Lieben all' zu seh'n. ©
Birgit Klingebeil [2026]
17.10.2026
Glitzer Glanz
Glitzer-Glanz
am Himmelszelt Wenn
die Sonne sacht versinktund
der Tag im Dunkel schweigt,ein
ungezähltes Leuchten blinkt,das
sich am Himmelszelt uns zeigt. Tausend
Sterne, hell und rein,strahlend
wie ein helles Band,weben
ihren Zauberscheinüber
einem schlafend' Land. Wie
feiner Staub aus Silberlichtliegt
die Nacht so sanft und weit,ein
stummes, herrliches Gedichtaus
tiefem Raum und Ewigkeit. Still
bewacht der Mond den Traum,die
Sterne funkeln Glitzer-Glanzund
leise durch den Weltenraumzieht
ein geheimnisvoller Tanz. Ein
Augenblick voll sanfter Macht,der
uns das Herz mit Staunen füllt;der
Zauber einer klaren Nacht,die
uns in tiefen Frieden hüllt. ©
Birgit Klingebeil [10/2026]
16.10.2026
Ein neues Kapitel
Ein
neues Kapitel Das
Alter kommt mit leisem Schritt,es
bringt ein paar Beschwerden mit.Die
Haare grau, der Gang wird schwer,nichts
geht mehr leicht wie noch vorher. Doch
wer nur jammert und verzagt,wer
ständig über Schmerzen klagt,der verliert
in seinem grauen Sinnden
Blick für jeden Hauptgewinn. Denn
jeder Tag, der uns verbleibt,ein
neues, schönes Kapitel schreibt.Es
schwindet zwar die Jugendkraft,doch
wächst die tiefe Meisterschaft, im
Sturm des Lebens fest zu stehenund
gelassen das Leben anzusehen.Drum
hadere nicht mit grauer Zeit,nimm
an das Fest der Lebendigkeit. Genieße
doch jeden Augenblick,schau
dankbar auf den Weg zurückund
lach dem neuen Tag entgegen;Älterwerden
ist ein reicher Segen! ©
Birgit Klingebeil [2026]
15.10.2026
Im Farbenreigen
Im
Farbenreigen *
Ein Pantoum * Die
Blätter fallen von den Bäumen,der
Wind weht kühl durchs weite Land.Die
Welt versinkt in bunten Träumen,sanft
reicht der Herbst uns seine Hand. Der
Wind weht kühl durchs weite Land,aus
Grün wird jetzt ein Sonnengelb.Sanft
reicht der Herbst uns seine Handund
strahlt hinauf zum Himmelszelt. Aus
Grün wird jetzt ein Sonnengelb,ein
sattes Rot, ein warmes Braun.Das
strahlt hinauf zum Himmelszelt,schau'n
froh sie über'n Gartenzaun. Ein
sattes Rot, ein warmes Braun;die
Blätter fallen von den Bäumen.Froh
schau'n sie über'n Gartenzaun;die
Welt versinkt in bunten Träumen. ©
Birgit Klingebeil [10/2026]
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