23.04.2026

22.04.2026

Alles Haiku mit einem Tanka-Ende

 Entdeckt bei Uwe.
Muse zum Frühstück
 
Ich sitze am Tisch.
Der Morgen rüttelt am Schlaf.
Ich möchte dichten.
 
 Honig, Butter, Milch,
was soll einem da einfallen?
Das Blatt Papier ist leer.
 
 Kaffee ist fertig
Der Tag begrüßt mich freundlich.
Sonne fällt ins Haus.
 
 Irgendwer küsst mich,
so zart auf meine Wangen.
Mundwinkel am Ohr.
 
 Wie von selbst führt Hand
den Stift so leicht zum Papier.
Gedanken träumen.
 
 Worte wiegen sich,
mit dem Pulsschlag des Herzens,
im Reigen so schön.
 
 Schwungvoll die Feder
Poesie schlüpft aus dem Ei,
Herze wie befreit.
 
 Wolken ziehen schnell,
durch alle Kammern freudig;
Flügel wachsen mir.
 
 Oh, mein Tag so Hell!
Lass nicht vergehen das Glück.
Umarme die Welt.
 
 Ich streich den Nektar,
von dichterischen Blüten,
auf den gülden Toast.
 
 Es ist wunderbar,
die Muse lässt mich brüten,
sei’s gesagt zum Trost.
 
 Mühelos der Reim.
Erfüllung meiner Wünsche.
Es klingelt im Ohr ...
*** 
 ...der Wecker so schrill,
reißt mich aus meinen Träumen.
Sei doch endlich still!
 
 Ich ziehe die Rollos hoch.
Vor mir liegt ein leeres Blatt...

 

 U.W. © 03.12.2008

Im Nebel


 

Erinnerungen









 

21.04.2026

20.04.2026

Blickrichtung


bei Hanni entdeckt


 

Im Mai


entdeckt bei Gundel