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17.10.2026
09.10.2026
Der Funke am Seelengrund
Der
Funke am Seelengrund Wenn
im Nebel Wege schwindenund
Dunkles dir die Sicht verstellt,lässt
sich ein stiller Faden finden,der
dich im tiefsten Innern hält. Sie
kommt nicht mit Paukenschlägen,sie
fordert nicht und brennt nicht wild.Sie
gleicht vielmehr dem leisen Regen,der
sanft den durst'gen Boden stillt. Die
Hoffnung ist kein bloßes Hoffenauf
ein bequemes, schnelles Glück.Sie
hält das Herz im Sturme offenund
holt den Mut ins Jetzt zurück. Sie
ist der Boden unter Schritten,wenn
ringsumher das Land versinkt.Sie
hat schon jeden Schmerz gelitten,im
Wissen, dass ein Morgen winkt. Sie
trägt uns durch das tiefe Tal,gibt
müden Füßen neue Kraft,bis
mit dem ersten Sonnenstrahldas
Leben wieder Aufbruch schafft. Sie
ist der Anker in den Wellen,das
kleine Licht im grauen Kleid,bereit,
die Schatten zu erhellen,getragen
von der Ewigkeit. ©
Birgit Klingebeil [10/2026]
02.09.2026
Vertrauen
Vertrauen Eine
Brücke aus Fragenüber
Täler gespanntflüstert
die Hoffnungdie
den Weg hat erkannt. In
der Dunkelheitflackert
ein einsamer SternFragende
HerzenVertrauen
so fern Wenn
die Zweifel verstummendie
Zeit sich erhebtFragen
aus Mutdurch
die Seele schwebt. Ein
Lächeln durchbrichtdie
Mauer der Zeitdas
Vertrauen wächstfür
die Ewigkeit.
©Sieghild
Krieter1.9.26
21.08.2026
Ohne Panzer
Ohne
PanzerWas
gestern noch wie Nebel war,wird
heute brennend, greifbar nah.Man
spürt die Welt viel zu genau,den
harten Rand, das matte Grau. Ein
Lächeln kämpft mit alter Not,das
Herz ist eng, die Seele tot.Erinnerung
wie schwerer Stein,will
immerfort geladen sein. Es
fehlt der Schutz, das Ich liegt bloß,die
Furcht ist laut, die Last zu groß.Ein
Widerstreit aus Licht und Blei;man
wünscht sich fest und wäre frei. ©
Birgit Klingebeil [2026]
20.08.2026
Ruheoase
Ruheoase
Teil2
Aus dem Erinnerungsbuch Auf
der Bank in unserem Gartenruh'
ich gern mal eine Stunde aus.Farbenfrohe
Bilder mich erwartenin
der Idylle gleich hinterm Haus. Ginsterhecke
und Lebensbaum,zur
Abgrenzung einmal angepflanzt,schaffen
der Ruhe hier einen Raum,in
dem nur friedvolle Stille tanzt. In
sattem Grün erstrahlt die Wiese,Wandelröschen
zieren ihren Rand.Hauchzart
weht eine sanfte Brise,betört
in süß duftendem Gewand. Leise
surren Bienen und Hummeln,die
vom Nektar der Blüten trinken,und
über allem Falter sich tummeln,die
mit zarten Flügeln mir winken. Vögel
zwitschern vom hohen Baum,singen
glockenhell ihr Liebeslied.Mit
Wonne genieße ich diesen Traum,durch
den der Alltagsstress entflieht. ©
Birgit Klingebeil [2024]
13.08.2026
06.08.2026
21.07.2026
30.06.2026
20.06.2026
04.06.2026
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