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01.10.2026

29.09.2026

28.09.2026

Herbststunden

 

Herbststunden
 
Golden tanzen Baumkronen im Wind,
wenn die bunten Herbststunden beginnen,
und färben sich rot dann ganz geschwind,
während die Tage leise verrinnen.
 
Ein Teppich aus Kastanien und aus Moos,
lädt uns ein zum Verweilen und Gehen.
Im milden Licht, so weich und so groß,
bleibt die Welt für Sekunden kurz stehen.
 
 
Der Wind singt ein Lied von Abschied und Zeit
und raschelt laut in dem bunten Kleide.
Doch bringt uns der Herbst auch Gemütlichkeit,
voller Wärme, voll Farben und Freude.
 
 © Birgit Klingebeil [2026]

 

Herbstlich


 

27.09.2026

26.09.2026

Herbstgesicht


entdeckt bei Uwe



 

20.09.2026

19.09.2026

18.09.2026

17.09.2026

Der Herbst

 


Der Herbst im Rebenmeer
 
Gespeist vom tiefen, warmen Grund,
steht Stock an Stock im Morgenlicht.
Die Trauben hängen schwer und rund,
in diesen Reihen, dicht an dicht.
 
Ein Klicken schallt durch’s Rebenmeer,
die Scheren schneiden flink und leis’.
Die Körbe füll'n sich mehr und mehr,
das ist der Lohn für Fleiß und Schweiß.
 
Der Sommer war den Trauben hold,
der Erde Saft ward uns gebracht.
Ob dunkles Blau, ob helles Gold,
es wird zu edlem Wein gemacht.
 
Die Winzer zieh'n mit frohem Gruß
vom Weinberg heim, das Werk getan.
Der süße Most, ein wahrer Fluss,
fängt nun im Fass zu reifen an.
 
© Birgit Klingebeil [09/2026]



14.09.2026

Zeit der Reife

 Zeit der Reife
 
– In Vollendung –
Der Herbst kommt, der Sommer geht,
ein kühler Wind über die Hügel weht.
In dieser Zeit wird die Natur ganz still,
zeigt uns, was sie uns schenken will.
 
Wo leuchtend rot der Apfel lacht,
biegen sich Äste unter der Pracht.
Die Ähren stehen dicht an dicht
und Reben brennen im Abendlicht.
 
Im tiefen Wald, im feuchten Moos
wird auch das Reich der Pilze groß.
Der Kürbis glänzt im Gartenbeet,
wo noch die Vogelscheuche steht.
 
Ein sattes Gold, ein tiefes Rot,
das uns der Tisch des Lebens bot.
Der Herbst vollendet, was begann,
und zündet sanft die Stille an.
 
© Birgit Klingebeil [09/2026

13.09.2026

12.09.2026

11.09.2026

08.09.2026

Herbstzeit


 

Goldene Zeit

 

Eine goldene Zeit
 
An jedem Spalier reift schon der Wein,
denn jubelnd zieht der Herbst nun ein
Schnell nimmt den Pinsel er zur Hand
 und bemalt im Nu das ganze Land.

Aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb,
das strahlt hinauf zum Himmelszelt.
Ein sattes Rot, ein warmes Braun,
schau'n froh über den Gartenzaun!
 
Der Wind, er pfeift ein freches Lied,
das über Stoppelfelder singend zieht.
Wild wirbelt er Blätter durch die Luft,
umweht uns mit süßem Apfelduft.
 
Farbenfroh steigt ein Drachen empor,
schwebt weit über dem Scheunentor,
tanzt fröhlich im wilden Wolkenmeer
und schaut vergnügt von oben her.
~~~~~
Bricht nun die gold’ne Herbstzeit an,
schlägt uns ihr Zauber in seinen Bann.
 © Birgit Klingebeil [2026]
 

Herbstzeit


 

07.09.2026

Ein warmer Abschied

 

Ein warmer Abschied
 
Der Wind zieht leise durch das Tal
und flüstert von vergang’nen Tagen,
das Sonnenlicht wird langsam schmal,
die Schwalben weite Reisen wagen.
 
Ein letzter Strahl aus purem Gold
liegt weich auf müden Wiesen.
Der Sommer hat sein Glück gezollt,
dies durften wir genießen.
 
Ein erstes Blatt am großen Baum
färbt leuchtend sich in sanftem Rot,
der warme Tag wird nun zum Traum,
den uns die Sonne einmal bot.
 
Noch küsst sie warm das Stoppelfeld
bevor der Nebel sacht erwacht.
Ein gold’ner Abschied von der Welt,
eh uns der Herbst entgegenlacht.
 
Wir lassen los, was uns beglückt,
und danken für das helle Licht.
Bis uns die nächste Pracht entzückt,
wenn Purpurglanz dann zu uns spricht.
 
© Birgit Klingebeil [09/2026]

Herbstzeit


 

05.09.2026

Herbstzeit...Haiku

 Haiku

Herbstreise durch die Natur
 
Zwischen den Blättern
 die wie in Farben brennen
 tanzt einsam der Wind.
**
 
Und der Himmel weint
 seine Tränen wischt er fort
 zieht langsam nordwärts
**
Die Bäume flüstern
wiegen sich  im gold'nen Kleid
ein Vogel singt noch
 
 **
Am Wegesrande
 ruht still die alte Eiche
versunken träumend
**
 
Die Erde duftet
 Vermächtnissen von Jahren
 in ihr verborgen
 
**
 die Kälte spüren
  und Herzen sanft berühren
mit Hoffnung im Blick

S.K. 5.9.26