Birgits Gedichte Seite 3
Inhalt:
Unaufhaltsam
Zeit der Reife
Zuflucht
Wie gewonnen so zerronnen
Gratwanderung
Ein starkes Ich
Knackiger Ruhestand
Goldene Zeit
Ein warmer Abschied
Wolkenträume
Mit Mut
Im Traumreich
Goldenes Herz
Auf dem Gipfel
Am Firmament
Erinnerung
Zuversicht
Die Kunst zu leben
Ein letzter Sommertag
Brücke zum Herzen
Herzschlag Echo...Akrostichon
Himmlisches Vergnügen ... Elfchen
Der streng getaktete Tanz
Das Gift im Heute
Zu nah am Wasser
Der Mann im Mond
Stille Wunder
Treue Wegbegleiter
Kein Ausweg
Ohne Vorbehalt
Im scheinbaren Nichts
Auf Sternenpfaden
Liebe ist
Lebensglück
Inder Seele unzertrennlich
Den Sommer feiern
Liebeszins
Zeit der Reife – In Vollendung –Der Herbst kommt, der
Sommer geht,ein kühler Wind über die
Hügel weht.In dieser Zeit wird die
Natur ganz still,zeigt uns, was sie uns
schenken will. Wo leuchtend rot der Apfel
lacht,biegen sich Äste unter der
Pracht.Die Ähren stehen dicht an
dichtund Reben brennen im
Abendlicht. Im tiefen Wald, im
feuchten Mooswird auch das Reich der
Pilze groß.Der Kürbis glänzt im
Gartenbeet,wo noch die Vogelscheuche
steht. Ein sattes Gold, ein
tiefes Rot,das uns der Tisch des
Lebens bot.Der Herbst vollendet, was
begann,und zündet sanft die
Stille an. © Birgit Klingebeil [09/2026
Wie
gewonnen - so zerronnen
Ein
Netz aus Worten, fein gewebt,
doch
Gift ist das, was darin lebt.
Die
Wahrheit wird zum Zerrbild bloß,
der
Hochmut macht die Lüge groß.
Wer
Falschheit sät in seiner Spur,
will
kränken und verletzen nur.
Er lenkt
den Blick, er führt in Not,
sein
Wort bricht er wie trocken Brot.
Doch
Masken fallen, Stück für Stück,
kein
Trug bringt wirklich wahres Glück.
Was
durch Betrug gewonnen scheint,
ist
stets mit Einsamkeit vereint.
©
Birgit Klingebeil [2026]
##
Gratwanderung
Der
Morgen küsst die grünen Matten,
wir
wandern durch den Lärchenhain.
Die
Bäume spenden sanften Schatten,
sonst
liegt der Weg im Sonnenschein.
Der
frische Duft von Harz und Nadeln
umweht
uns auf dem schmalen Pfad,
wenn
sacht die linden Winde adeln
die
Stille - und ihren leisen Rat.
Dann
plötzlich, es ist wie ein Wunder,
öffnet
sich uns ein Blick in das Tal;
ein
Fluss zieht silbern sich hinunter,
beschienen
vom hellen Sonnenstrahl.
Die
Berge ringsum stehen in Reih’n,
bewaldete
Gipfel, stolz und kühn,
und
lassen uns im milden Schein
staunend
durch die Bergwelt zieh'n.
Wir
spüren frischen Wandermut
und
bleiben doch sinnend kurz steh'n.
Im
Glück, das in dem Schweigen ruht,
bevor
beschwingt wir weiter geh'n.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Ein
starkes Ich
Der
Sturm mag heulen, wild und laut,
der
Wind an deinen Mauern zerren,
doch
wer auf seine Stärke vertraut,
den
können keine Ängste sperren.
Es
bricht das Holz, das starr und alt,
es
reißt das Seil unter der Last,
doch
deine Seele sucht sich Halt,
in
dem, was du im Herzen hast
Du
bist wie Schilf im tiefen Moor,
das
sich im harten Winde biegt,
doch
richtest du dich stets empor,
bis
deine Kraft am Ende siegt.
Nichts
auf der Welt wirft dich zurück,
kein
Dunkel raubt dir dein Gesicht.
In
jedem Splitter wohnt ein Glück,
du
beugst dich wohl, doch ...
brichst
du nicht.
©
Birgit Klingebeil [2026]
Knackiger
Ruhestand
Wie
sehr hab’ ich mich auf die Rente gefreut,
auf
Freiheit von Zwängen und Endlosigkeit!
Ein
neuer Abschnitt, so dacht’ ich mir froh,
mit
Zeit für die Lieben, viel Schönes und so.
Doch
ist diese Umstellung wirklich enorm,
der Körper
gerät völlig und ganz aus der Form.
Was
früher mal flink und mal eben gelang,
wird
heute zum mühsamen Hindernisgang.
Im
Rücken da zwickt es, die Knie spielen verrückt,
vom
Bücken bin ich nicht gerade beglückt.
Schwere
Beine, bereits beim Aufsteh’n am Morgen
die
Puste wird knapp, das macht mir schon Sorgen.
Soll
ich etwa doch wieder die Arbeit rocken?
Nur
weil mir das Turnen den Atem lässt stocken?
Dort
hab ich mich wahrlich mehr noch bewegt,
also
- wird der Fokus auf „Walking“ gelegt!
Es
sind nur die Pausen, die Trägheit im Blut,
drum
tut mir Elan und auch Ausdauer gut.
Dem
Schlendrian wird jetzt der Kampf angesagt,
damit
mir der Ruhestand auch richtig behagt!
©
Birgit Klingebeil [2023/2026]
Wie
gewonnen - so zerronnen
Ein
Netz aus Worten, fein gewebt,
doch
Gift ist das, was darin lebt.
Die
Wahrheit wird zum Zerrbild bloß,
der
Hochmut macht die Lüge groß.
Wer
Falschheit sät in seiner Spur,
will
kränken und verletzen nur.
Er lenkt
den Blick, er führt in Not,
sein
Wort bricht er wie trocken Brot.
Doch
Masken fallen, Stück für Stück,
kein
Trug bringt wirklich wahres Glück.
Was
durch Betrug gewonnen scheint,
ist
stets mit Einsamkeit vereint.
©
Birgit Klingebeil [2026]
##
Gratwanderung
Der
Morgen küsst die grünen Matten,
wir
wandern durch den Lärchenhain.
Die
Bäume spenden sanften Schatten,
sonst
liegt der Weg im Sonnenschein.
Der
frische Duft von Harz und Nadeln
umweht
uns auf dem schmalen Pfad,
wenn
sacht die linden Winde adeln
die
Stille - und ihren leisen Rat.
Dann
plötzlich, es ist wie ein Wunder,
öffnet
sich uns ein Blick in das Tal;
ein
Fluss zieht silbern sich hinunter,
beschienen
vom hellen Sonnenstrahl.
Die
Berge ringsum stehen in Reih’n,
bewaldete
Gipfel, stolz und kühn,
und
lassen uns im milden Schein
staunend
durch die Bergwelt zieh'n.
Wir
spüren frischen Wandermut
und
bleiben doch sinnend kurz steh'n.
Im
Glück, das in dem Schweigen ruht,
bevor
beschwingt wir weiter geh'n.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Wie
gewonnen - so zerronnen
Ein
Netz aus Worten, fein gewebt,
doch
Gift ist das, was darin lebt.
Die
Wahrheit wird zum Zerrbild bloß,
der
Hochmut macht die Lüge groß.
Wer
Falschheit sät in seiner Spur,
will
kränken und verletzen nur.
Er lenkt
den Blick, er führt in Not,
sein
Wort bricht er wie trocken Brot.
Doch
Masken fallen, Stück für Stück,
kein
Trug bringt wirklich wahres Glück.
Was
durch Betrug gewonnen scheint,
ist
stets mit Einsamkeit vereint.
©
Birgit Klingebeil [2026]
wir wandern durch den Lärchenhain.
Die Bäume spenden sanften Schatten,
sonst liegt der Weg im Sonnenschein.
umweht uns auf dem schmalen Pfad,
wenn sacht die linden Winde adeln
die Stille - und ihren leisen Rat.
öffnet sich uns ein Blick in das Tal;
ein Fluss zieht silbern sich hinunter,
beschienen vom hellen Sonnenstrahl.
bewaldete Gipfel, stolz und kühn,
und lassen uns im milden Schein
staunend durch die Bergwelt zieh'n.
und bleiben doch sinnend kurz steh'n.
Im Glück, das in dem Schweigen ruht,
bevor beschwingt wir weiter geh'n.
Ein
starkes Ich
Der
Sturm mag heulen, wild und laut,
der
Wind an deinen Mauern zerren,
doch
wer auf seine Stärke vertraut,
den
können keine Ängste sperren.
Es
bricht das Holz, das starr und alt,
es
reißt das Seil unter der Last,
doch
deine Seele sucht sich Halt,
in
dem, was du im Herzen hast
Du
bist wie Schilf im tiefen Moor,
das
sich im harten Winde biegt,
doch
richtest du dich stets empor,
bis
deine Kraft am Ende siegt.
Nichts
auf der Welt wirft dich zurück,
kein
Dunkel raubt dir dein Gesicht.
In
jedem Splitter wohnt ein Glück,
du
beugst dich wohl, doch ...
brichst
du nicht.
©
Birgit Klingebeil [2026]
der Wind an deinen Mauern zerren,
doch wer auf seine Stärke vertraut,
den können keine Ängste sperren.
es reißt das Seil unter der Last,
doch deine Seele sucht sich Halt,
in dem, was du im Herzen hast
das sich im harten Winde biegt,
doch richtest du dich stets empor,
bis deine Kraft am Ende siegt.
kein Dunkel raubt dir dein Gesicht.
In jedem Splitter wohnt ein Glück,
du beugst dich wohl, doch ...
brichst du nicht.
© Birgit Klingebeil [2026]
Knackiger
Ruhestand
Wie
sehr hab’ ich mich auf die Rente gefreut,
auf
Freiheit von Zwängen und Endlosigkeit!
Ein
neuer Abschnitt, so dacht’ ich mir froh,
mit
Zeit für die Lieben, viel Schönes und so.
Doch
ist diese Umstellung wirklich enorm,
der Körper
gerät völlig und ganz aus der Form.
Was
früher mal flink und mal eben gelang,
wird
heute zum mühsamen Hindernisgang.
Im
Rücken da zwickt es, die Knie spielen verrückt,
vom
Bücken bin ich nicht gerade beglückt.
Schwere
Beine, bereits beim Aufsteh’n am Morgen
die
Puste wird knapp, das macht mir schon Sorgen.
Soll
ich etwa doch wieder die Arbeit rocken?
Nur
weil mir das Turnen den Atem lässt stocken?
Dort
hab ich mich wahrlich mehr noch bewegt,
also
- wird der Fokus auf „Walking“ gelegt!
Es
sind nur die Pausen, die Trägheit im Blut,
drum
tut mir Elan und auch Ausdauer gut.
Dem
Schlendrian wird jetzt der Kampf angesagt,
damit
mir der Ruhestand auch richtig behagt!
©
Birgit Klingebeil [2023/2026]
##
Eine goldene Zeit
An jedem Spalier reift schon der Wein,
denn jubelnd zieht der Herbst nun ein
Schnell nimmt den Pinsel er zur Hand
und bemalt im Nu das ganze Land.
Aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb,
das strahlt hinauf zum Himmelszelt.
Ein sattes Rot, ein warmes Braun,
schau'n froh über den Gartenzaun!
Der Wind, er pfeift ein freches Lied,
das über Stoppelfelder singend zieht.
Wild wirbelt er Blätter durch die Luft,
umweht uns mit süßem Apfelduft.
Farbenfroh steigt ein Drachen empor,
schwebt weit über dem Scheunentor,
tanzt fröhlich im wilden Wolkenmeer
und schaut vergnügt von oben her.
~~~~~
Bricht nun die gold’ne Herbstzeit an,
schlägt uns ihr Zauber in seinen Bann.
© Birgit Klingebeil [2026]
##
Ein
warmer Abschied
Der
Wind zieht leise durch das Tal
und
flüstert von vergang’nen Tagen,'
das
Sonnenlicht wird langsam schmal,
die
Schwalben weite Reisen wagen.
Ein
letzter Strahl aus purem Gold
liegt
weich auf müden Wiesen.
Der
Sommer hat sein Glück gezollt,
dies
durften wir genießen.
Ein
erstes Blatt am großen Baum
färbt
leuchtend sich in sanftem Rot,
der
warme Tag wird nun zum Traum,
den
uns die Sonne einmal bot.
Noch
küsst sie warm das Stoppelfeld
bevor
der Nebel sacht erwacht.
Ein
gold’ner Abschied von der Welt,
eh
uns der Herbst entgegenlacht.
Wir
lassen los, was uns beglückt,
und
danken für das helle Licht.
Bis
uns die nächste Pracht entzückt,
wenn
Purpurglanz dann zu uns spricht.
©
Birgit Klingebeil [09/2026]
Mit
Mut wird alles gut
Es
knackt das Knie, der Rücken spannt,
oft
ist der Brillenplatz dir unbekannt.
Was
früher leicht zu händeln ging,
ist
heute meist ein schweres Ding.
Die
Jugend flieht, das Haar wird grau,
nicht
alles weiß man mehr genau.
Doch
wer verzagt, hat schon gefehlt,
weil
jede Falte vom Leben erzählt.
Es
braucht viel Mut, um jedes Jahr,
zu
nehmen, wie's halt eben war.
Wer
tapfer durch die Jahre geht,
und
stolz zu seinen Mängeln steht,
der
lacht dem Alter ins Gesicht,
denn
bange machen gilt hier nicht.
Man
altert laut und man altert frei,
doch
Feiglinge sind nicht dabei!
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++Im Traumreich Die
Welt da draußen lärmt und eilt,sie
fordert Zeit, sie fordert Schritt.Doch
wer im Reich der Träume weilt,nimmt
diese laute Welt nicht mit. Ein
zarter Vorhang fällt aus Licht,die
graue Pflicht verblasst im Nu.Was
gestern war, das zählt hier nicht,ich
schließ' nur sanft die Augen zu. Der
Geist entflieht dem engen Raum,kein
Seil, kein Netz, das ihn noch hält.Es
webt sich Traum an bunten Traum,verweil
ich stumm in dieser Welt. Doch
reißt der Tag mich jäh zurück,der
Vorhang hebt sich, hell und kühl.Es
bleibt ein kleiner Rest vom Glück,voll
tiefer Sehnsucht und Gefühl. ©
Birgit Klingebeil [08/2026]
##
Eine goldene Zeit
An jedem Spalier reift schon der Wein,
denn jubelnd zieht der Herbst nun ein
Schnell nimmt den Pinsel er zur Hand
und bemalt im Nu das ganze Land.
Aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb,
das strahlt hinauf zum Himmelszelt.
Ein sattes Rot, ein warmes Braun,
schau'n froh über den Gartenzaun!
Der Wind, er pfeift ein freches Lied,
das über Stoppelfelder singend zieht.
Wild wirbelt er Blätter durch die Luft,
umweht uns mit süßem Apfelduft.
Farbenfroh steigt ein Drachen empor,
schwebt weit über dem Scheunentor,
tanzt fröhlich im wilden Wolkenmeer
und schaut vergnügt von oben her.
~~~~~
Bricht nun die gold’ne Herbstzeit an,
schlägt uns ihr Zauber in seinen Bann.
© Birgit Klingebeil [2026]
##
denn jubelnd zieht der Herbst nun ein
Schnell nimmt den Pinsel er zur Hand
Aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb,
das strahlt hinauf zum Himmelszelt.
Ein sattes Rot, ein warmes Braun,
schau'n froh über den Gartenzaun!
das über Stoppelfelder singend zieht.
Wild wirbelt er Blätter durch die Luft,
umweht uns mit süßem Apfelduft.
schwebt weit über dem Scheunentor,
tanzt fröhlich im wilden Wolkenmeer
und schaut vergnügt von oben her.
~~~~~
Bricht nun die gold’ne Herbstzeit an,
schlägt uns ihr Zauber in seinen Bann.
Ein
warmer Abschied
Der
Wind zieht leise durch das Tal
und
flüstert von vergang’nen Tagen,'
das
Sonnenlicht wird langsam schmal,
die
Schwalben weite Reisen wagen.
Ein
letzter Strahl aus purem Gold
liegt
weich auf müden Wiesen.
Der
Sommer hat sein Glück gezollt,
dies
durften wir genießen.
Ein
erstes Blatt am großen Baum
färbt
leuchtend sich in sanftem Rot,
der
warme Tag wird nun zum Traum,
den
uns die Sonne einmal bot.
Noch
küsst sie warm das Stoppelfeld
bevor
der Nebel sacht erwacht.
Ein
gold’ner Abschied von der Welt,
eh
uns der Herbst entgegenlacht.
Wir
lassen los, was uns beglückt,
und
danken für das helle Licht.
Bis
uns die nächste Pracht entzückt,
wenn
Purpurglanz dann zu uns spricht.
©
Birgit Klingebeil [09/2026]
und flüstert von vergang’nen Tagen,'
das Sonnenlicht wird langsam schmal,
die Schwalben weite Reisen wagen.
liegt weich auf müden Wiesen.
Der Sommer hat sein Glück gezollt,
dies durften wir genießen.
färbt leuchtend sich in sanftem Rot,
der warme Tag wird nun zum Traum,
den uns die Sonne einmal bot.
bevor der Nebel sacht erwacht.
Ein gold’ner Abschied von der Welt,
eh uns der Herbst entgegenlacht.
und danken für das helle Licht.
Bis uns die nächste Pracht entzückt,
wenn Purpurglanz dann zu uns spricht.
Mit
Mut wird alles gut
Es
knackt das Knie, der Rücken spannt,
oft
ist der Brillenplatz dir unbekannt.
Was
früher leicht zu händeln ging,
ist
heute meist ein schweres Ding.
Die
Jugend flieht, das Haar wird grau,
nicht
alles weiß man mehr genau.
Doch
wer verzagt, hat schon gefehlt,
weil
jede Falte vom Leben erzählt.
Es
braucht viel Mut, um jedes Jahr,
zu
nehmen, wie's halt eben war.
Wer
tapfer durch die Jahre geht,
und
stolz zu seinen Mängeln steht,
der
lacht dem Alter ins Gesicht,
denn
bange machen gilt hier nicht.
Man
altert laut und man altert frei,
doch
Feiglinge sind nicht dabei!
©
Birgit Klingebeil [2026]
Erinnerung
–
Das bewachte Gestern –
Im
Garten der verblassten Zeit,
steht
er im stillen, warmen Kleid.
Ein
Geist, der niemals von da weicht
und
uns so manches Mal erreicht.
Die
Erinnerung, so stark und rein,
schließt
unser ganzes Wesen ein.
Sie
hält das Licht vergang’ner Tage,
gibt
Antwort auf die stumme Frage.
Was
wir verloren, bleibt bewahrt,
auf
unserer langen Lebensfahrt.
Sie
schützt den Schmerz und hütet Glück
und
bringt den Augenblick zu uns zurück.
Sie
warnt uns vor dem tiefen Fall,
hört
der Erfahrung leisen Schall.
So
bleibt das Gestern stets bewacht –
vom
treuen Wächter der Gedankenmacht.
©
Birgit Klingebeil [2026]
ZuversichtTraurigkeit
– sie drückt mich nieder;ich
hoff', bald scheint die Sonne wieder.Doch
noch fließen Tränen ab und an,die
ich zurück nicht halten kann. Schatten
legen sich aufs Herz,und
jeder Atemzug bringt Schmerz.Die
Stille hüllt mich lastend ein;ich
fühl' mich einsam und allein. Graue
Wolken zieh'n vorbei,doch
irgendwann da bin ich wieder frei.In
der Dunkelheit erscheint ein Licht,das
die Nacht am Ende bricht. ©
Birgit Klingebeil [05/2026]
Erinnerung
–
Das bewachte Gestern –
Im
Garten der verblassten Zeit,
steht
er im stillen, warmen Kleid.
Ein
Geist, der niemals von da weicht
und
uns so manches Mal erreicht.
Die
Erinnerung, so stark und rein,
schließt
unser ganzes Wesen ein.
Sie
hält das Licht vergang’ner Tage,
gibt
Antwort auf die stumme Frage.
Was
wir verloren, bleibt bewahrt,
auf
unserer langen Lebensfahrt.
Sie
schützt den Schmerz und hütet Glück
und
bringt den Augenblick zu uns zurück.
Sie
warnt uns vor dem tiefen Fall,
hört
der Erfahrung leisen Schall.
So
bleibt das Gestern stets bewacht –
vom
treuen Wächter der Gedankenmacht.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Die
Kunst, zu leben
Die
Kunst, zu leben, liegt im Moment,
im
stillen Licht, das sanft nur brennt.
Es
ist kein Weg nach starrem Plan,
kein
blindes Rennen in der Bahn.
Es
heißt zu verweilen, hinzuschauen,
dem eigenen
Rhythmus zu vertrauen.
Das
Große oft im Kleinen sehen
und
stürmische Zeiten überstehen.
In
stetigem Wandel ruht die Kraft,
die
sanft den bunten Alltag schafft.
Ein
Lächeln in das Grau gestellt,
erhellt
sogleich die ganze Welt.
Aus
jedem Tag ein Bild zu weben.
Das
ist sie wohl: Die Kunst, zu leben.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Ein
letzter Sommertag
Wie
im Bilderbuch gemalt der Tag,
der
Wind ein leiser, warmer Hauch.
Ein
Glücksgefühl, das ein jeder mag,
denn
Sonne brauchen wir ja auch.
Der
Himmel strahlt im reinsten Blau,
das
Gras steht hoch und duftet süß.
Die
Welt vergisst ihr Alltagsgrau,
noch
einmal öffnet sich das Paradies.
Wir
fangen die Sonnenstrahlen ein
und
halten die goldene Stunde fest.
Ewiglich
könnte es so herrlich sein,
wenn
das Glück uns nicht verlässt.
~~~~~
Ein
Bild,
das
die Schönheit des Sommers zeigt,
bis
sich der Tag dann dem Ende neigt.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Brücke
zum Herzen
Herzlich
lachen hält die Seele jung
und
öffnet weit andere Herzen.
schnell kommt
man dann in Schwung
und
ist auch aufgelegt zu Scherzen.
Ein
heit’rer Sinn vertreibt die Sorgen,
und
bringt Leichtigkeit in jeden Tag
Man sorgt
sich weniger um Morgen,
weil
Lachen Kraft zu geben vermag.
Es
ist der schönste Gruß am Ort,
vertreibt
die grauen Wolkenwände.
Lachen
verbindet Menschen sofort
und
man reicht einander die Hände.
©
Birgit Klingebeil [2026]
Der streng getaktete Tanz
Räder drehen, Zeiger jagen,
tausend Fragen, laute Klagen.
Schritte rennen durch das Licht,
doch das Auge sieht dich nicht.
Handys klingeln, Stimmen hallen,
während Mauern uns umwallen.
Jeder hetzt und niemand bleibt,
weil die Zeit uns vorwärts treibt.
Eilen, streben, weitergehen,
keine Sekunde stillzustehen.
So zieht die laute Welt vorbei,
im grauen, rasenden Einerlei.
~~~~~
Doch wenn die Nacht das Land umschließt,
endlich ein Strom von friedlicher Stille fließt.
Der Atem wird flach und das Herz sehr weit,
geheilt von der betriebsamen Dringlichkeit.
© Birgit Klingebeil [2026]
Das
Gift im Heute
Du
brichst das Fundament in Stücke,
das
uns durch uns're Jahre trug.
Und
jede einst geschlagene Brücke
wird
nachträglich zu Lug und Trug.
Was
schön war, wird von dir vergiftet,
weil
du das Heute grausam färbst.
Und
Bilder, die du neu gestiftet,
sind
Dolche, die du mir vererbst.
Ich
schau' zurück und zweifel leise:
War
einstmals alles nur ein Schein?
Du
raubst mir so, auf diese Weise,
das
Recht, im Herzen ganz zu sein.
Da
ist kein Duft, kein schönes Schweigen,
wenn
du den Wert von einst zerfrisst.
Nur
Scherben, die mir deutlich zeigen,
wie
fremd du mir geworden bist.
Es
bleibt, wenn du es jetzt zerstörst,
nur
ein Blick zurück in kaltem Licht.
Die
Wahrheit, dass du nicht mehr hörst,
und
die Erinnerung, die nun zerbricht.
©
Birgit Klingebeil [2026]
Die
Kunst, zu leben
Die
Kunst, zu leben, liegt im Moment,
im
stillen Licht, das sanft nur brennt.
Es
ist kein Weg nach starrem Plan,
kein
blindes Rennen in der Bahn.
Es
heißt zu verweilen, hinzuschauen,
dem eigenen
Rhythmus zu vertrauen.
Das
Große oft im Kleinen sehen
und
stürmische Zeiten überstehen.
In
stetigem Wandel ruht die Kraft,
die
sanft den bunten Alltag schafft.
Ein
Lächeln in das Grau gestellt,
erhellt
sogleich die ganze Welt.
Aus
jedem Tag ein Bild zu weben.
Das
ist sie wohl: Die Kunst, zu leben.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Ein
letzter Sommertag
Wie
im Bilderbuch gemalt der Tag,
der
Wind ein leiser, warmer Hauch.
Ein
Glücksgefühl, das ein jeder mag,
denn
Sonne brauchen wir ja auch.
Der
Himmel strahlt im reinsten Blau,
das
Gras steht hoch und duftet süß.
Die
Welt vergisst ihr Alltagsgrau,
noch
einmal öffnet sich das Paradies.
Wir
fangen die Sonnenstrahlen ein
und
halten die goldene Stunde fest.
Ewiglich
könnte es so herrlich sein,
wenn
das Glück uns nicht verlässt.
~~~~~
Ein
Bild,
das
die Schönheit des Sommers zeigt,
bis
sich der Tag dann dem Ende neigt.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Brücke
zum Herzen
Herzlich
lachen hält die Seele jung
und
öffnet weit andere Herzen.
schnell kommt
man dann in Schwung
und
ist auch aufgelegt zu Scherzen.
Ein
heit’rer Sinn vertreibt die Sorgen,
und
bringt Leichtigkeit in jeden Tag
Man sorgt
sich weniger um Morgen,
weil
Lachen Kraft zu geben vermag.
Es
ist der schönste Gruß am Ort,
vertreibt
die grauen Wolkenwände.
Lachen
verbindet Menschen sofort
und
man reicht einander die Hände.
©
Birgit Klingebeil [2026]
Die
Kunst, zu leben
Die
Kunst, zu leben, liegt im Moment,
im
stillen Licht, das sanft nur brennt.
Es
ist kein Weg nach starrem Plan,
kein
blindes Rennen in der Bahn.
Es
heißt zu verweilen, hinzuschauen,
dem eigenen
Rhythmus zu vertrauen.
Das
Große oft im Kleinen sehen
und
stürmische Zeiten überstehen.
In
stetigem Wandel ruht die Kraft,
die
sanft den bunten Alltag schafft.
Ein
Lächeln in das Grau gestellt,
erhellt
sogleich die ganze Welt.
Aus
jedem Tag ein Bild zu weben.
Das
ist sie wohl: Die Kunst, zu leben.
©
Birgit Klingebeil [2026]
+++
Ein
letzter Sommertag
Wie
im Bilderbuch gemalt der Tag,
der
Wind ein leiser, warmer Hauch.
Ein
Glücksgefühl, das ein jeder mag,
denn
Sonne brauchen wir ja auch.
Der
Himmel strahlt im reinsten Blau,
das
Gras steht hoch und duftet süß.
Die
Welt vergisst ihr Alltagsgrau,
noch
einmal öffnet sich das Paradies.
Wir
fangen die Sonnenstrahlen ein
und
halten die goldene Stunde fest.
Ewiglich
könnte es so herrlich sein,
wenn
das Glück uns nicht verlässt.
~~~~~
Ein
Bild,
das
die Schönheit des Sommers zeigt,
bis
sich der Tag dann dem Ende neigt.
©
Birgit Klingebeil [2026]
und öffnet weit andere Herzen.
schnell kommt man dann in Schwung
und ist auch aufgelegt zu Scherzen.
und bringt Leichtigkeit in jeden Tag
Man sorgt sich weniger um Morgen,
weil Lachen Kraft zu geben vermag.
vertreibt die grauen Wolkenwände.
Lachen verbindet Menschen sofort
und man reicht einander die Hände.
Der streng getaktete Tanz
Räder drehen, Zeiger jagen,
tausend Fragen, laute Klagen.
Schritte rennen durch das Licht,
doch das Auge sieht dich nicht.
Handys klingeln, Stimmen hallen,
während Mauern uns umwallen.
Jeder hetzt und niemand bleibt,
weil die Zeit uns vorwärts treibt.
Eilen, streben, weitergehen,
keine Sekunde stillzustehen.
So zieht die laute Welt vorbei,
im grauen, rasenden Einerlei.
~~~~~
Doch wenn die Nacht das Land umschließt,
endlich ein Strom von friedlicher Stille fließt.
Der Atem wird flach und das Herz sehr weit,
geheilt von der betriebsamen Dringlichkeit.
© Birgit Klingebeil [2026]
das uns durch uns're Jahre trug.
Und jede einst geschlagene Brücke
wird nachträglich zu Lug und Trug.
weil du das Heute grausam färbst.
Und Bilder, die du neu gestiftet,
sind Dolche, die du mir vererbst.
War einstmals alles nur ein Schein?
Du raubst mir so, auf diese Weise,
das Recht, im Herzen ganz zu sein.
wenn du den Wert von einst zerfrisst.
Nur Scherben, die mir deutlich zeigen,
wie fremd du mir geworden bist.
nur ein Blick zurück in kaltem Licht.
Die Wahrheit, dass du nicht mehr hörst,
und die Erinnerung, die nun zerbricht.



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