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05.10.2026
03.10.2026
02.10.2026
Die frische Saat
Die
frische Saat Ein
Vorsatz ist ein stiller Keim,gepflanzt
in den Gedankenraum.Er
bricht das alte, starre Heimund
sucht den Weg als Lebensbaum. In
ihm ruht Kraft, noch unentdeckt,wie
Feuer unter weißer Asche.Ein
Wille, der die Zukunft weckt,mit
Mut füllt jede leere Flasche. Er
ist nicht nur ein platter Schwur,der
mit dem Jahreswechsel flieht.Er
ist ein Aufbruch auf die Spur,auf
der ein neues Werk geschieht. Das
Potenzial in ihm ist riesengroß,so
mach' dich auf zu neuer Tat.Lass
alle alten Zweifel einfach losund
nütz' doch diese frische Saat. ©
Birgit Klingebeil [2026]
27.09.2026
Nur Verlierer
Nur Verlierer Kann man wirklich so
bösartig seinund andere mit Absicht
verletzen?Nur, um sich selber -
sauber und rein -stets in das rechte Licht
zu setzen! Derartiges macht mich
fassungslos;wie kann man so verquer
nur denken?Ich werde dabei das Gefühl
nicht los,man ergötzt sich daran, zu
kränken. Ungeniert gibt man sich
ahnungslos,will die eigenen Fehler
nicht sehen.Stattdessen hält man sich
für famosund sieht sich über
anderen stehen. Alle Schuld wird von sich
geschoben,in sich zu gehen, weist
man zurück.Jeder Satz ist mit Lügen
durchwoben,Selbstsucht verstellt den
klaren Blick. So kann man kein Verstehen
erringen,mehr Unfrieden wird nur
provoziert.Versöhnung wird es niemals
bringenund am Ende eher ein jeder
verliert. ©Birgit Klingebeil
[01/2024]
25.09.2026
18.09.2026
15.09.2026
12.09.2026
Wie gewonnen so zerronnen
Wie
gewonnen - so zerronnen Ein
Netz aus Worten, fein gewebt,doch
Gift ist das, was darin lebt.Die
Wahrheit wird zum Zerrbild bloß,der
Hochmut macht die Lüge groß. Wer
Falschheit sät in seiner Spur,will
kränken und verletzen nur.Er lenkt
den Blick, er führt in Not,sein
Wort bricht er wie trocken Brot. Doch
Masken fallen, Stück für Stück,kein
Trug bringt wirklich wahres Glück.Was
durch Betrug gewonnen scheint,ist
stets mit Einsamkeit vereint. ©
Birgit Klingebeil [2026]
7
06.09.2026
Bei Uwe entdeckt
Morgenreif
Glitzernde FantasienAus den Rosentränen Gefrorener Odem der NachtBibbern+++ Morgenrot
Räkelnder SchlafHerzblut der TräumeDie Nacht hat verlorenErwacht!+++ Morgentau
Gesammelte TräumeIn Tropfen eingefangenIch küsse Dich wachGlücksperlen
U.W. © 31.10.2008
Glitzernde Fantasien
Räkelnder Schlaf
Gesammelte Träume
27.08.2026
Brücke zum Herzen
Herzlich
lachen hält die Seele jungund
öffnet weit andere Herzen.schnell kommt
man dann in Schwungund
ist auch aufgelegt zu Scherzen. Ein
heit’rer Sinn vertreibt die Sorgen,und
bringt Leichtigkeit in jeden TagMan sorgt
sich weniger um Morgen,weil
Lachen Kraft zu geben vermag. Es
ist der schönste Gruß am Ort,vertreibt
die grauen Wolkenwände.Lachen
verbindet Menschen sofortund
man reicht einander die Hände. ©
Birgit Klingebeil [2026]
26.08.2026
25.08.2026
24.08.2026
Entdeckt bei Uwe Walter
Im Westfalenpark Hereinspaziert, ihr
lieben Leut,das Paradies es öffnet sich. Empfängt das Herz so
staunend heut', Elysium für dich und mich. Ein Duftschwadron
benebelt Sinn, von Blüten allerfeinster Pracht. Mein Glück im Zauber mittendrin, genauso hab ich's mir gedacht. Die Bäume wiegen gut gelaunt, das Grün es ruht auf meiner Seel' Verzückt genieße ich
erstaunt, aus dieser Freud'
mach ich kein Hehl. Der Florian* er thront ganz stolz. Ein Leuchtturm übern
Farbenmeer. An jeder Eck' ein seltnes Holz, den Baumbestand, den
lieb' ich sehr. Gesang der Vögel froh gestimmt. Es wird flaniert, man
ist autark Gefühl auf höchsten Wogen schwimmt, ich grüß' dich - mein Westfalenpark!U.W.
U.W.
Alles geplant
Der streng getaktete Tanz Räder drehen, Zeiger jagen,tausend Fragen, laute Klagen.Schritte rennen durch das Licht,doch das Auge sieht dich nicht. Handys klingeln, Stimmen hallen,während Mauern uns umwallen.Jeder hetzt und niemand bleibt,weil die Zeit uns vorwärts treibt. Eilen, streben, weitergehen,keine Sekunde stillzustehen.So zieht die laute Welt vorbei,im grauen, rasenden Einerlei.~~~~~Doch wenn die Nacht das Land umschließt,endlich ein Strom von friedlicher Stille fließt.Der Atem wird flach und das Herz sehr weit,geheilt von der betriebsamen Dringlichkeit. © Birgit Klingebeil [2026]
20.08.2026
18.08.2026
Der Mann im Mond
Der Mann im Mond sitzt ganz allein
und schaut in unser Zimmer rein.
Er hat kein Bett, er hat kein Kissen
und wird dies auch nie vermissen.
Er knabbert gern am Sternenkeks,
lacht mit den Schnuppen unterwegs,
tanzt mit dem Großen Bären wild,
der funkelnd seine Sehnsucht stillt.
Er hüllt sich ein in Sternenstaub,
den er den Feen hat geraubt.
Im Dunklen hört er den Eulen zu
und legt sich morgens erst zur Ruh'.
© Birgit Klingebeil [2026]
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