Mittwoch, 8. Februar 2017

Träume


Traumversunken

Im kalten Raum ruht
einsam der Mond auf meinem Kissen
von Wänden umgeben,
deren einstige Sonnenstrahlen, schon längst ihren
Glanz in Blässe verwandelten.
Tonlos blickt die Uhr.
Man meint, dass sie sich selbst
ins Abseits stellte –
 kraftlos ihr Zifferblatt.
Einsame Schranktüren warten darauf,
dass sie geöffnet werden
um der Zeit wieder eine Farbe zu geben,
doch der Mond zieht weiter,
nimmt den letzten Schleier mit auf
seine Reise,
nur ein Rest hängt noch am Fensterrahmen -
im Traum versunken.

©&ie