Schwer und dunkel liegt die Nacht
über den stillen, leeren Gassen.
Für Geheimes – wie gemacht,
scheint alles einsam und verlassen.
Unheilvoll tönt das Schweigen,
das den feinen Niesel durchzieht.
Schatten spukhaft sich verneigen,
wo der Wind in den Bäumen spielt.
Plötzlich hallen Schritte hohl,
eilend durch den feuchten Dunst.
Verstohlen nutzt da jemand wohl,
dieser nächtlichen Stunde Gunst.
Aus der Schwärze huscht ein Mann,
fahrig gleitet sein Blick umher.
An diesem Ort, wo alles begann,
fällt ihm das Atmen wieder schwer.
~~~~~
Leise knarrte beim Öffnen das Tor,
hinter dem seine Spur sich verlor.
© Birgit Klingebeil
[03/2024]
4 Kommentare:
Gruselig aber spannend geschrieben. Gefällt mir HG zu dir Birgit von mir🙏🍂🌘
Ein beklemmendes Dunkel, dass du mit spielerischen Worte super ausgedrückt hast.
Ich grüße dich herzlich in deinen Tag, Karin Lissi🍂🍂🌹
Liebe Birgit, das hast du schaurig-schön geschrieben und mein Kopfkino ist angegangen. Tolles Gedicht. LG Uwe
Liebe Sieghild, liebe Karin Lissi, lieber Uwe. Ich bedanke mich von 🧡 bei euch allen für eure wunderbaren Worte. Aus Fantasie- Gedanken Gedichten zu machen, das ist nicht ganz so meine Sache. Um so schöner, wenn dann ein Versuch mal so lobend angenommen wird. Das freut mich ungemein. Liebe Grüße in euren Abend schickt Birgit 🙏🫶
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Über Kommentare sind wir immer sehr erfreut und es sagen: Birgit, Gundel, Hanni, Uwe und Sieghild ganz
❣"Herzlichen Dank!"🧡