In dieser Kneipe an der Ecke,
da gehen bald die Lichter aus.
Denn das Kalkül bestimmt die Zwecke
und Geld regiert im Treppenhaus.
Der Eigentümer denkt in Scheinen,
der Wirt bekommt nun Hausverbot
und die ihn kennen, ja die meinen,
der Zwangsbescheid kam ohne Not.
Für viele war' s die "gute Stube",
ein Treffpunkt der Geselligkeit.
Hier traf Pik Dame auf Kreuz Bube
und ging am Morgen wohl zu zweit.
So zapften viele neues Hoffen.
Gar selten war ein Bierchen schal
und hatte einer sich besoffen,
dann blieb dem Wirt auch keine Wahl.
Es geht zu Ende, diese Woche,
ein Lebenswerk, erstickt und still.
Vorbei die Kneipeneck-Epoche,
so muss dann sein, was nicht sein will.
(c) U.W. 2025
Lieber Uwe, eine bittere Realität ,dass kleine und auch renommierte Geschäfte ,alles aufgeben müssen. Dein Gedicht bringt die bittere Wahrheit super ans Licht. Danke dafür. HG Sieghild
AntwortenLöschenLieber Uwe, ich stimme den Worten von Sieghild zu. Du hast ein Thema mit deinen Worten herrlich eingekleidet, das
AntwortenLöschenzeigt, wie schmerzhaft es sein kann wie kleine Freuden zunichte gemacht werden, fantastisch fromuliert.
Liebe Grüße zu dir von mir, Karin Lissi
Liebe Sieghild, immer mehr von der alten Kunst und Tradition geht Stück für Stück verloren. Das ist wirklich schade. Ich bedanke mich sehr herzlich für deinen lobenden Kommentar. LG Uwe
AntwortenLöschenLiebe Karin Lissi, leider geht immer mehr von Liebgewonnen verloren. Man sieht es in vielen Städten auch an den zunehmenden Ramsch-und Billigläden. Ich freue mich über dein Lob und bedanke mich ganz herzlich bei dir. LG Uwe
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