10.10.2026
09.10.2026
Der Funke am Seelengrund
Der
Funke am Seelengrund Wenn
im Nebel Wege schwindenund
Dunkles dir die Sicht verstellt,lässt
sich ein stiller Faden finden,der
dich im tiefsten Innern hält. Sie
kommt nicht mit Paukenschlägen,sie
fordert nicht und brennt nicht wild.Sie
gleicht vielmehr dem leisen Regen,der
sanft den durst'gen Boden stillt. Die
Hoffnung ist kein bloßes Hoffenauf
ein bequemes, schnelles Glück.Sie
hält das Herz im Sturme offenund
holt den Mut ins Jetzt zurück. Sie
ist der Boden unter Schritten,wenn
ringsumher das Land versinkt.Sie
hat schon jeden Schmerz gelitten,im
Wissen, dass ein Morgen winkt. Sie
trägt uns durch das tiefe Tal,gibt
müden Füßen neue Kraft,bis
mit dem ersten Sonnenstrahldas
Leben wieder Aufbruch schafft. Sie
ist der Anker in den Wellen,das
kleine Licht im grauen Kleid,bereit,
die Schatten zu erhellen,getragen
von der Ewigkeit. ©
Birgit Klingebeil [10/2026]
08.10.2026
07.10.2026
Verfärbung
entdeckt bei Uwe
VerfärbungSchon wieder kommt der Herbst ins Land,gleicht keinem seiner Lieder.Was gestern man verwerflich fand,ringt jeden Zweifel nieder. Du schöner Schein - so bunt, so blau,weckst Anspruch hinter Mauern.Doch eines weiß ich ganz genau,es endet im Bedauern. Das Laub wird welk und schließlich braun,so war es doch schon immer...Und die beschämt nach unten schau' n,die machen es noch schlimmer. (c) U.W. Oktober 2026
06.10.2026
Herbstspaziergang
entdeckt bei Uwe
Herbstspaziergang (der anderen Art) Mein Blick im Herbstgrau.Festen Fußes gehe ich,unbeirrt den Pfad.Flüstern Laub flieht vor dem Tritt.Mit jedem Schritt wächst die Kraft. Ich seh’ schwimmend
Licht,auf gelben Stoppelfeldern.Mein Herz trägt Wogen,pulsierenden Verlangensder sehnsuchtsvollen Liebe. Der eisige Wind,versucht mich zu umstellen.Ich bin angetan,meinen Weg zu vollendenBis zur lohnend Müh’ der Zeit. U.W. © 27.10.2008
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