Im
Schattenlicht
Ich
stehe hier im grauen Licht,
wo
auch der letzte Halt zerbricht.
Gefangen
in des Zweifels Tanz,
verliert
die Welt den hellen Glanz.
Der
Mensch ein Abbild, kalt und rau,
ein
Zerrbild nur, man weiß genau:
Wo
früher Wärme war und Glut,
herrscht
heute nur noch Eisesmut.
Die
Traurigkeit ist schwer und dicht,
ein
Schleier liegt auf dem Gesicht.
Und
meine Seele weint so laut
wie
hab ich diesem Mann vertraut.
Ich
sehne mich nach einem Wort,
das
mich versteht und trägt hinfort.
Nach
Augen, die mich wirklich sehen,
und
nicht nur achtlos weitergehen.
Ein
sanfter Blick und warme Nähe,
damit
ich mich im Sturm verstehe.
Nur
eine Hand, die mich berührt,
und
mich aus dieser Leere führt.
~~~~~
So
warte ich hier im Schattenlicht,
bis
neue Hoffnung zu mir spricht.
©
Birgit Klingebeil [2026]
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