Ohne
Panzer
Was
gestern noch wie Nebel war,
wird
heute brennend, greifbar nah.
Man
spürt die Welt viel zu genau,
den
harten Rand, das matte Grau.
Ein
Lächeln kämpft mit alter Not,
das
Herz ist eng, die Seele tot.
Erinnerung
wie schwerer Stein,
will
immerfort geladen sein.
Es
fehlt der Schutz, das Ich liegt bloß,
die
Furcht ist laut, die Last zu groß.
Ein
Widerstreit aus Licht und Blei;
man
wünscht sich fest und wäre frei.
©
Birgit Klingebeil [2026]
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