Der
Stein zerbricht an kalten Tagen,
wo
einst ein stolzes Dach sich hob.
Nur
Wind hört noch das leise Klagen,
das
durch die leeren Fenster wob.
Wo
Schritte einst den Boden ehrten,
regiert
nun Schweigen und Zerfall.
Die
Jahre, die das Glück verzehrten,
hinterlassen
nur den hohlen Schall.
Der
Efeu frisst die grauen Mauern,
die
Pracht von einst ist längst dahin.
In
Rissen wohnt ein tiefes Trauern,
verschwunden
ist der stolze Sinn.
Ein
leises Echo schwebt in Fluren,
der
Wind verweht, was wir gebaut.
Verblasst
sind längst die alten Spuren,
dem
Schweigen wird nun anvertraut.
Die
Uhr schlägt still in leeren Räumen,
das
Gestern wird zum fernen Grab.
Wir
wandeln nur in kurzen Träumen,
bis
uns die Nacht den Frieden gab.
Der
Sand zerrinnt in kalten Händen,
kein
Augenblick hält jemals stand.
Was
wir auch tun, wie wir uns wenden,
die
Zeit zieht fest ihr dunkles Band.
©
Birgit Klingebeil [03/2026]
Wir füllen die Zeit mit unserem Tun. Die Erinnerung hält alles wach. Liebe Birgit hab eine gute Zeit .Es grüßt dich herzlich deine Schreibfreundin🙏💕🫂💕
AntwortenLöschenDas hast du hervorragend beschrieben, Gefühle wie wir sie in uns tragen. Die Klarheit des Lebens hast du uns mit deinen Worten dargelegt.
AntwortenLöschenSchicke dir ein Sonnenstrahl in deinen Tag, Karin Lissi🌞🌻🙏🫶