Im
Traumreich
Die
Welt da draußen lärmt und eilt,
sie
fordert Zeit, sie fordert Schritt.
Doch
wer im Reich der Träume weilt,
nimmt
diese laute Welt nicht mit.
Ein
zarter Vorhang fällt aus Licht,
die
graue Pflicht verblasst im Nu.
Was
gestern war, das zählt hier nicht,
ich
schließ' nur sanft die Augen zu.
Der
Geist entflieht dem engen Raum,
kein
Seil, kein Netz, das ihn noch hält.
Es
webt sich Traum an bunten Traum,
verweil
ich stumm in dieser Welt.
Doch
reißt der Tag mich jäh zurück,
der
Vorhang hebt sich, hell und kühl.
Es
bleibt ein kleiner Rest vom Glück,
voll
tiefer Sehnsucht und Gefühl.
©
Birgit Klingebeil [08/2026]
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